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Recipe E-Book

If you've been wondering why I haven't posted any recipes lately, it is because of this: I wrote a recipe e-book! As I often get asked for recipes, I thought I'd collect them in a little book and share them with you that way. It doesn't only include recipes for smoothie bowls, oatmeal, granola and different treats, but also three guides with different tips and tricks on how to make the perfect smoothie bowl, oatmeal and granola!


The book is 58 pages long and contains 20 vegan recipes - all sweet ones as I prefer sweet meals a thousand times more than savory ones. They're all super easy to make and I guarantee you that they all taste delicious!

The best part about this book: it's FREE! It doesn't cost you anything, though I was thinking about selling it at first. The only thing I'm asking you for in return is to support me in some way - read my blog, follow me on Instagram (@apugsthought) or show some love by writing comments under my posts or by sending me a message, that would make me so happy!

I put a lot of love, time and hard work into making this e-book. Most people probably can't imagine how much work there is behind creating recipes, taking pictures of your creations and writing the book. But I have to say it was a lot of fun to make this e-book and it challenged me to try out some new things - which is a good thing I guess. And as I've worked so hard on this book, I ask you to please not copy any of my recipes and respect my work. But what I do want to see from you is if you try out some recipes from my book or if you have any feedback for me :)

By clicking the link below you will get to a site where you can download my book as a pdf-file which you can either read on your computer or on your phone. I suggest opening it in iBooks or in the kindle app if you're reading it on your phone.


I hope you enjoy it and please let me know what you think of it! Thank you for everyone who inspired me to write this e-book and for all of your support - it means the WORLD to me!

Lots of love,
Milli

Monatsrückblick Februar

Was ich gemacht habe: Dieser Monat hatte sowohl gute als auch schlechte Seiten. Zuallererst mal muss ich mich über die eisige Kälte in den letzten Wochen beschweren - den ganzen Dezember lang hofft man auf Schnee, vor allem zu Weihnachten, und nichts passiert. Doch jetzt, wo man eigentlich sich wieder wärmeres Wetter wünscht, haben wir Minusgrade und Schnee. Aber bestimmt hat es einige Menschen gefreut, da sie in den Skiurlaub oder so gefahren sind. Also hat es nicht nur sein schlechtes.

Mit meiner Mutter war ich in einer Eisskulpturen Ausstellung in unserer Stadt. Auch wenn der Eintritt alles andere als günstig war, hat sich der Besuch gelohnt. Es gab alle möglichen Figuren aus Eis geformt, sogar Elsa, Anna und Olaf aus "Die Eiskönigin". Mein Favorit war allerdings der Lebkuchenmann. Die Halle, in der die Eisskulpturen ausgestellt wurden, war ebenfalls echt kalt; sogar kälter als draußen. Aber das hat ja nicht gestört, weil man was schönes zu sehen hatte.
Anschließend nach dem Besuch in der Ausstellung habe ich mich an einen Burger von Hans im Glück getraut! Das war ein immens großer Erfolg für mich, da ich schon extrem oft dort war, aber nie was im Restaurant gegessen habe. Mein Stolz hielt nich einige Tage an :)


Anna und Olaf :)
Der beste Burger, den ich je gegessen habe - ich glaube, er hieß "Kutscher" oder so ähnlich.
Dann - etwas abseits vom Thema, aber mich begeistert es - haben wir eine neue Pfanne gekauft, in der Pancakes zu 100% gelingen! Seitdem wir sie haben, gibt es regelmäßig Pancakes und Kaiserschmarren. Das coole daran ist, dass man sich wie ein TV-Koch beim zubereiten der Pancakes fühlt, da man die so hochwerfen und dabei wenden kann. Ich glaube, ich habe mich noch nie so sehr über eine Pfanne gefreut :D

Außerdem habe ich bei einem Gewinnspiel Schokolade von Pumpin Panda gewonnen - ihr hättet mich sehen müssen, wie ich vor Freude ausgerastet und durch die Wohnung gehüpft bin. Ich konnte nicht mehr aufhören, zu lächeln, obwohl es ja "nur" Schokolade ist. Es geht mir glaube viel mehr darum, überhaupt etwas gewonnen zu haben!

Und letztes Wochenende war ich ganz allein zu Hause, da meine Eltern für ein paar Tage weggefahren sind. Es lief nicht alles gut, aber ich habe versucht, das beste aus der Situation zu machen. Ich war in der Stadt und habe einen Asia Markt zum ersten Mal seit Ewigkeiten besucht und habe erstmal einen leichte "Kulturschock" bekommen, doch der hat sich schnell in Begeisterung umgewandelt. Ich habe ein paar coole Sachen mitgenommen (z.B. lila Süßkartoffel und Erdnuss Mochi) und möchte unbedingt nochmal hin. Und am nächsten Tag kam mein Bruder vorbei mit einer kleinen Überraschung (ein Plüschtier und das vegane Ben & Jerry's!) und wir haben zusammen einen Film geguckt. Ich war dann aber überglücklich, als meine Eltern endlich wieder zu Hause waren und ich wieder Gesellschaft um mich rum hatte. Das allein sein hat halt seine Vor- und Nachteile, wie ich feststellen musste.

Was ich gelesen habe: "Der Pfad des friedvollen Kriegers" von Dan Millman. Das Buch handelt von Dan Millman selbst und seiner Begegnung mit Sokrates, der ihm bei seiner Selbstfindung hilft bzw. ihm lehrt, bewusster zu leben. Themen sind Meditation, Achtsamkeit, Glück, Sinn des Lebens, Gesundheit, Spiritualität, Liebe und vieles weiteres. Es ist ein sehr spirituell veranlagtes Buch, also nicht unbedingt was für jedermann. Doch ich komme damit gut klar. Es ist sehr unterhaltsam und leicht verständlich geschrieben; die Handlung ist fesselnd und regt zum nachdenken an. Das Buch führt einem vor Augen, was man vielleicht selbst in seinem Leben "falsch macht", wie man seine Lebensqualität verbessern kann und warum es sich nicht lohnt, sich über die kleinsten Dinge aufzuregen. Ich fand es sehr interessant und informativ und die Geschichte wird mir bestimmt noch lange im Kopf rumschwirren.

Dann habe ich "Die Vier Versprechen" von Don Miguel Ruiz angefangen, nachdem es mir empfohlen wurde. Wieder ein relativ spirituell veranlagtes Buch, aber ich finde es echt augenöffnend. Es ist so ein Buch, das man nicht in einem Rutsch auslesen kann, weil es einem so sehr zum nachdenken anregt. Es werden vier "Versprechen" vorgeführt, nach denen man in der heutigen Zeit leben sollte, um ein erfülltes Leben führen zu können. Ich bin noch nicht ganz durch mit dem Buch, doch ich kann jetzt schon sagen, dass es definitiv eine große Empfehlung ist!


Was ich gesehen habe: "Ich bin dann mal weg" - ein deutscher Film nach dem gleichnamigen Buch von Hape Kerkeling. Das Buch habe ich nicht gelesen, doch da es ja ein Bestseller ist, konnte der Film ja nun auch nicht so schlecht sein. Eigentlich bin ich gar kein Fan von deutschen Filmen, doch dieser hier war einigermaßen ok. Es geht um Hape Kerkeling, der auf dem Jakobsweg nach Antworten für seine Fragen an Gott und das Leben sucht. Der Film besitzt etwas Humor, doch hauptsächlich dreht es sich natürlich darum, was für eine Herausforderung das beschreiten des Jakobswegs darstellt, sowohl körperlich als auch geistig. Wer etwas zum nachdenken braucht, dem kann ich diesen Film empfehlen.


Um einiges besser hingegen fand ich den Film "Umweg nach Hause", in dem u.a. auch Selena Gomez mitspielt. Ben Benjamin, der selbst mit Schicksalsschlägen in der Vergangenheit zu kämpfen hatte, legt einen Kurs zur Pflege und Seelsorge ab und beginnt, sich um Trevor zu kümmern, der in einem Rollstuhl lebt und auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Trevor macht Ben sein Dasein als Pfleger zu einer echten Herausforderung mit seinen Scherzen, doch Ben lässt sich nicht weiter davon beirren und beschließt, ihm seinen Traum zu erfüllen: ein Ausflug zum größten Loch der Erde. Auf dem Weg dahin treffen die auf Dot (Selena Gomez) und Peaches, die sie auf ihrer Reise begleiten. Der Film ist nicht nur lustig, sondern geht auch total ans Herz. Der Film hat mir echt gut gefallen und ich würde ihn immer wieder gucken. Ganz große Empfehlung!


Und dann habe ich noch "Bullyparade - Der Film" geguckt. Früher als kleines Kind habe ich total oft und gerne die anderen Filme von Michael Herbig geguckt und dieser Film hat mich total in die Zeit zurückversetzt. In ihm werden die einzelnen Filme (wie "Der Schuh des Manitu" oder "(T)Raumschiff Surprise") nochmal hervorgeholt und die Geschichten etwas anders erzählt. Der Film an sich hat nicht wirklich eine Handlung, doch trotzdem fand ich ihn sehr zum lachen und werde ihn mir definitiv nochmal anschauen.


Erkenntnis: Das Leben stellt einen immer wieder auf die Probe und Ängsten nur aus den Weg zu gehen hilft gar nicht. Man muss sich seinen Ängsten auch wirklich stellen, um sie zu besiegen. Läuft man vor ihnen weg, werden sie meist nur schlimmer. Und so bedrohlich die Ängste anfangs erst wirken, am Ende ist man doch immer stolz darauf, dass man über seinen Schatten gesprungen ist und sich der Angst gestellt hat. Es lohnt sich, auch wenn es erst nicht so erscheint.
Bin ich meinen Zielen näher gekommen: Ja. Ich habe einige Challenges gehabt und habe auch die Zeit allein zu Hause relativ heil überstanden. Früher hätte ich die Zeit allein dazu genutzt, weniger zu essen und wäre total in selbstzerstörerischen Verhalten gerutscht, doch ich konnte mich zusammenreißen, worauf ich sehr stolz bin. Allerdings muss ich auch zugeben, dass meine sozialen Ängste auf die Probe gestellt wurden und ich mich da nicht als besonders stark erweisen konnte.

Was hat mich glücklich gemacht: Dass mich mein Bruder besucht hat, als ich allein zu Hause war, er mir Gesellschaft geleistet und ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat. Dass ich zum ersten Mal einen Burger bei Hans im Glück gegessen habe und meine Familie ganz stolz auf mich war. Dass ich endlich in den Genuss des neuen veganen Ben & Jerry's Ein gekommen bin. Und dass ich bei dem Gewinnspiel gewonnen habe.

Bücher über Essstörungen Teil 2

"Gegessen: Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Schmerz..." von Sonja Vukovic
In diesem Buch berichtet die Journalistin Sonja Vukovic über ihre jahrelange Geschichte mit Anorexie und Bulimie. Das Buch kann man schon fast als Biografie einstufen, da es nicht vordergründig um die Krankheit geht meiner Meinung nach. Die Autorin musste vieles im Leben durchmachen: eine komplizierte Familiensituation, Druck in der Schule, im Job und auch im Liebesleben. Gefühlschaos ist vorprogrammiert. Was mir gefällt, ist, wie sie ihre Gedankengänge und Gefühle beschreibt. Daher kann ich das Buch auch für Angehörige sehr empfehlen, die einen Einblick in die Krankheit gewinnen wollen.


"Das Leben ist nicht extra small" von Birte Jensen
In diesem Post bin ich schon mal näher auf das Buch eingegangen. Mir hat es sehr gefallen, da es sich so leicht lesen ließ und ich mich mit der Geschichte gut identifizieren konnte. Vor allem finde ich es schön, dass es ein "Happy End" gab, was ja in machen Büchern dieser Art fehlt.

"Hungriges Herz: Mein Leben mit der Bulimie" von Sara Schätzl
Sara Schätzl schreibt in ihrem Buch wirklich sehr offen über ihre Krankheit. Als Schauspielerin steht sie in der Öffentlichkeit und ist erst recht mit dem "Schönheitswahn" konfrontiert, was sie noch mehr in die Krankheit treibt. Das Buch ist wirklich sehr interessant geschrieben, da es einen Einblick in die Bulimie gibt, von der ich bisher noch kein so gutes Bild hatte. Auch der Zusammenhang zwischen Gefühlen und Verhalten wird gut dargestellt. Was mich aber noch mehr bewegt hat war, als sie ihr Kind bekommen hat und aktiv versuchte, gegen die Krankheit vorzugehen. Eine wirklich spannende Geschichte, wo auch nicht nur das Thema Essstörung im Vordergrund steht.

"Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey
Wenn ich an dieses Buch denke, erinnere ich mich auch gleich mit an die eine Geschichte von Diana Fey, als sie beim Elternhaus ihres Ex-Freunds war - wer das Buch gelesen hat, wird wissen, wovon ich spreche. Das Buch ist mit einer Prise schwarzen Humor und Sarkasmus geschrieben, was es nicht nur interessant, sondern auch unterhaltsam macht und etwas die Ernsthaftigkeit herausnimmt. Diese Mischung ist der Autorin definitiv gelungen. Allerdings fehlt hier in diesem Buch etwas der Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der betroffenen Person. Trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen, weil es die Krankheit mal auf eine etwas andere Weise darstellt.


"Gramm für Gramm zurück ins Leben" von Harriet Brown
Dieses Buch ist eines der besten, was ich über das Thema Essstörung gelesen habe. In diesem berichtet Harriet Brown von ihrer Tochter Kitty, die an Magersucht leidet und wie die Krankheit das ganze Familienleben beeinflusst. Was dieses Buch so besonders macht ist meiner Meinung nach, dass der Fokus hier wirklich auf der Genesungsphase liegt. Was es von der Familie, allen voran der Mutter, abverlangt, eine kranke Tochter zu haben. Wie sehr nicht nur die Betroffene selbst, sondern auch das gesamte Umfeld mit drunter leidet. Im Buch wird das FBT (Family Based Treatment) vorgestellt, was hier in Deutschland weniger verbreitet ist. Brown gibt dem Leser dazu noch hilfreiche Tipps, wie man es aus der Krankheit schaffen kann. Definitiv eine Empfehlung nicht nur für Betroffene selbst, sondern vor allem auch für Eltern!


""Dann iss halt was!": Meine Magersucht - wie ich gekämpft habe - wie ich überlebe" von Christian Frommert
Zum Schluss noch ein weiteres sehr interessantes Buch, das bestimmt nicht viele kennen. Der Betroffene ist diesmal männlich und auch kein Teenager mehr, sondern ein Erwachsener, der mitten im Leben und auch in der Öffentlichkeit steht. Frommert ist nämlich Journalist und Medienmanager - daher auch sein besonderer Schreibstil. Er schreibt mit einer gewissen Kälte über seine Krankheit und sein Leben, doch gleichzeitig geht er auch sehr ins Detail und beschreibt ausführlich, was in seiner Gedanken- und Gefühlswelt vorgeht. Was mich am meisten an diesem Buch begeistert ist, wie Frommert sich eigentlich darüber bewusst ist, dass er krank ist, dass er sich selbst und seine Gedanken so gut analysieren kann, aber sich trotzdem hilflos und gefangen fühlt. Aber gerade auch wegen dieser Hoffnungslosigkeit, die teilweise im Buch rüberkommt, kann es an manchen Stellen triggernd sein. Trotzdem finde ich das Buch wirklich gelungen und kann es vor allem Außenstehenden ans Herz legen.


Das war's erstmal an Büchern, die ich zu dem Thema kenne. Ich muss dazu sagen, dass ich mich nicht mehr genau an alle einzelne Geschichten erinnern kann und auch nicht zu viel vorweg nehmen möchte, weshalb manche Beschreibungen vielleicht sehr "oberflächlich" geschrieben rüberkommen. Etwas anderes, dass ich noch erwähnen möchte ist, dass ich es schade finde, dass so viele Bücher wenig auf die Genesung und den Weg aus der Krankheit eingehen. Meist wird nur beschrieben, wie eine Person krank wurde, aber nicht, wie sie wieder gesund wurde. Doch dabei ist es doch genau das, was anderen Betroffenen helfen und ihnen Hoffnung geben würde - findet ihr nicht auch?

Monatsrückblick Dezember

Was ich gemacht habe: Der Dezember stand natürlich ganz im Zeichen von Weihnachten, weswegen ich mich viel damit beschäftigt habe, Weihnachtsgeschenke zu besorgen, Weihnachtsmusik zu hören und Weihnachtsmärkte zu besuchen. Einmal war ich mit meiner Mutter sogar Karussel fahren, was total schön war. Bei so was fühlt man sich immer etwas in die Kindheit zurückversetzt. Allgemein versetzt mich die gesamte Weihnachtszeit in die Vergangenheit und ich musste viel an meine Kindheit denken - und das mit einem Lächeln auf den Lippen :)

Nebenbei war ich auch in einem Buchladen arbeiten, was sich zu dieser Zeit des Jahres sehr stressig gestaltete, da das Geschäft immer voll mit Leuten war, die im Weihnachtsstress waren und viele Geschenke gekauft haben. Das war teilweise sehr anstrengend, vor allem weil man die ganze Zeit mit fremden Menschen in Kontakt ist und bei mir ständig die Angst herrschte, einen Fehler zu machen und dafür Ärger zu bekommen. Doch ich habe es gut überstanden und bin sehr stolz auf mich, dass ich mich da rangetraut habe! Denn es war definitiv ein großer Schritt raus aus meiner Komfortzone. Jetzt ist die Arbeit fürs erste beendet und ich werde schauen, was für eine Aufgabe als nächstes für mich ansteht.

Zudem sind meine Eltern und ich mal wieder in eine andere Stadt gefahren, um ein bisschen zu shoppen und ein bisschen Zeit miteinander zu verbringen. Es tut immer gut, mal aus dem Alltag rauszukommen und was anderes zu erleben.

Siggi untersucht die Fake-Bulldogge :P
In meiner Familie gab es gleich zwei Geburtstage zu feiern und dann natürlich auch noch Weihnachten so wie Sylvester. Die Weihnachtstage waren für mich eine etwas schwere Zeit, doch trotzdem gab es einige schöne Momente und ich konnte die gemeinsame Zeit mit meiner Familie etwas genießen. Es lief auf jeden Fall besser als die Jahre zuvor, und dafür bin ich sehr dankbar. Sylvester habe ich mit meinen Eltern zu Hause gefeiert. Wir haben erst Mario Kart gespielt, zusammen zu Abend gegessen, Fernsehen geguckt und uns dann Mitternacht das Feuerwerk angeschaut. Dabei habe ich mich getraut, einen Schluck Champagner zu trinken, um mit meinen Eltern auf das neue Jahr anstoßen zu können. Man braucht keinen Alkohol, um mit anderen das neue Jahr einzuleiten, doch ich wollte es wenigstens mal probieren um 1. zu schauen, wie es mir schmeckt und 2. um mich meiner Angst vor flüssigen und "ungesunden" Kalorien zu stellen. Somit kann ich also auch sagen, dass ich relativ gut ins neue Jahr gestartet bin!

Aber ganz so positiv verlief der Dezember leider nicht für mich. An einem Wochenende sind so viele katastrophale Dinge passiert, die mich komplett aus der Bahn geworfen haben. Es ging mir tagelang total schlecht und ich fühlte mich hoffnungslos - dementsprechend schlecht lief es auch mit dem essen. Doch glücklicherweise geht es mir mittlerweile wieder etwas besser, nachdem ich mit meiner Mutter und meiner Therapeutin darüber reden konnte. Vielleicht haben sich die Dinge, die passiert sind, nicht von selbst gelöst, doch ich kann fürs erste meinen Blick davon abwenden und wieder nach vorne schauen. Es kann nur besser werden.

Was ich gelesen habe:


Beendet habe ich das Buch "Mirror, Mirror" von Cara Delevingne - eine große Empfehlung! In dem Buch geht es um die Red, Rose, Leo und Naomi, die zusammen in einer Band spielen und durch dick und dünn gehen. Als Naomi wie aus dem nichts verschwindet und schwer verletzt wieder gefunden wird, setzen sich ihre drei Freunde dafür ein, herauszufinden, wer ihr das angetan hat. Was ich so interessant an dem Buch finde ist, dass so viele Themen angesprochen werden und jede Figur ihr eigenes Päckchen zu tragen hat. Auch die Thematik der Essstörung spielt eine kleine Rolle, wovon ich sehr überrascht war. Und an einer Stelle des Buches nimmt die Geschichte eine so unerwartete Wendung, dass man nicht anders kann, als weiter zu lesen. Auf den ersten Blick mag "Mirror, Mirror" wie ein ganz normales Teenie-Buch erscheinen, doch es steckt so viel mehr dahinter.


Danach habe ich "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" von John Green gelesen. John Green ist mein Lieblingsautor - ich war extrem von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" begeistert und kann, seitdem ich dieses Buch gelesen habe, nicht mehr an seine anderen Werke vorbei. In "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" geht es um Aza, die zusammen mit ihrer Freundin Daisy von dem Verschwinden eines Millionärs erfahren. Wer Hinweise finden kann zu dessen Verschwinden, erhält eine Belohnung von 100000 Dollar - auf dieses verlockende Angebot hin machen sie sich auf die Suche nach dem Millionär. Aza kennt den Davis, den Sohn des Millionärs, und im Verlaufe der Geschichte bahnt sich zwischen den beiden etwas an. Das Problem bei der ganzen Sache: Aza hat extrem mit Ängsten und Zwängen zu kämpfen, die ihr das Leben schwer machen. Am Anfang fand ich das Buch wirklich schrecklich und ich hätte es beinahe aus der Hand gelegt, doch ich habe mich durch die ersten Seiten "gekämpft" und glücklicherweise wurde die Geschichte dann doch spannender und interessanter. Ich fühlte mich irgendwie oft mit Aza verbunden und ich fand es so toll, wie Green diese "Gedankenspiralen" beschrieben hat, in die Aza oft hinein fällt. Je besser ich Aza kennenlernte, desto mehr wünschte ich mir, dass es ihr besser ginge. Ich kann das Buch auf jeden Fall auch empfehlen.


Zu guter letzt fing ich "Fettlogik überwinden" von Dr. Nadja Hermann an. Nicht erschrecken, cih hab das Buch nicht gekauft, um mir irgendwelche Diättipps zu holen. Nein, vielmehr möchte ich mich selbst über diese Thematik aufklären und hoffe, dass mir das Buch neues Wissen diesbezüglich liefern und mir etwas Angst nehmen kann. Und bisher kann ich auch bestätigen, dass mir das Buch gute Informationen liefert und mir hilft, den menschlichen Körper besser zu verstehen. Mehr dazu dann im nächsten Monatsrückblick ;)


Diesen Monat habe ich übrigens auch viel auf dem Blog lifewithoutanorexia.com rumgestöbert und gelesen, was mir geholfen hat, mich wieder aus meinem "Loch" zu holen. Izzy hat so viele hilfreiche Posts zum Thema Recovery geschrieben, ich kann euch ihren Blog wirklich nur ans Herz legen! Auch wenn sie nicht mehr auf diesem postet, schaue ich ihn mir immer wieder gerne an, um neue Inspiration und Motivation zu bekommen.

Was ich gesehen habe: Also zum einen "Kuck mal wer da spricht 1 und 2" - irgendwie hatte ich den Film als sehr weihnachtlich in Erinnerung, doch ich glaube, es war nur der dritte Teil, der dann weihnachtlich war. Trotzdem waren es ein paar relativ unterhaltsame Filme. Dann habe ich natürlich "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" geguckt, als es mal im Fernsehen kam. Ich bin ein großer Fan des Films und finde ihn wirklich wunderschön. Am Ende musste ich mich sogar echt zusammenreißen, dass ich nicht weine. An einem Abend habe ich mir zusammen mit Siggi "Kikis kleiner Lieferservice" angeschaut, welchen ich sehr empfehlen kann! Besonders, wenn man auf Ghibli-Filme steht. Es ist so süß gemacht und man wird wie in eine andere Welt versetzt... Und ab und zu kam noch "Club der roten Bänder" (die dritte und letzte Staffel) im Fernsehen und gegen Ende des Monats haben meine Mutter und ich uns noch ein paar Folgen der ersten Staffel angeschaut. Die Serie finde ich echt gut, obwohl sie manchmal natürlich sehr traurig und aufwühlend ist.
Eigentlich hatte ich mir für den Dezember viel mehr Weihnachtsfilme vorgenommen, die ich gucken wollte, doch daraus ist leider nichts geworden... Dafür wird dann Dezember 2018 ein Film-Marathon zu Weihnachten gemacht!

Kuck mal, wer da spricht
Club der roten Bänder
Die Eiskönigin - Völlig unverfroren
Kikis kleiner Lieferservice
Erkenntnis: Fehler machen ist ok. Meine Therapeutin meinte sogar, dass ich Fehler offen entgegen nehmen sollte! Klingt vielleicht erstmal sehr schräg, doch sie meinte, dass man so lernt, damit umzugehen. Es geht nicht unbedingt darum zu lernen, wie man sie vermeidet, sondern wirklich zu realisieren, dass die Welt wegen einem kleinen Fehler nicht untergeht. Oft entpuppen sich Fehler als grandiose Erfindungen oder Eingebungen, wie z.B. Penicillin oder Schimmelkäse. Deswegen: keine Angst vor Fehlern! Man kann nur an ihnen wachsen und dazulernen.


Bin ich meinen Zielen näher gekommen: Zum einen ja, zum anderen nein. Ja, weil ich arbeiten und mein eigenes Geld verdienen war, was einen großen Schritt aus meiner Komfortzone und hin zum Erwachsenwerden bedeutete. Aber nein, weil ich mich hab sehr hängen lassen bezüglich Recovery... Es ist so viel passiert, was mich aus der Bahn geworfen hat und ich bin selbst ein bisschen schockiert darüber, dass mich diese Dinge so sehr mitgenommen haben, wo ich doch relativ lange Zeit einigermaßen "stabil" war. Es ging mit dem essen nicht gut, meine Gedanken waren sehr negativ und meine Motivation war eine Zeit lang komplett weg. Erst gegen Ende des Monats konnte ich jetzt neue Motivation fassen und hoffe, dass 2018 alles besser wird und ich aus diesen Vorkommnissen lernen werde.

Was hat mich glücklich gemacht: Dass ich jetzt gegen Ende des Monats so viel Zeit mit meinen Eltern allein verbringen konnte und wir viele schöne Dinge zusammen gemacht haben. Es hat uns allen glaube sehr gut getan und es herrschte eine sehr angenehme und ruhige Stimmung zu Hause. Wir haben viel gelacht und sind gut ins neue Jahr gestartet, was mich sehr freut. Und was mich noch glücklich gemacht hat ist, dass ich bei meiner Arbeit ein paar mal ganz liebe Kunden hatte, die mir den Tag versüßt haben - und das nur, weil ich meinen Job gemacht habe. Das zeigt mal wieder, dass es oft nur die kleinen Dinge im Leben sind, die einen glücklich machen.

Bücher über Essstörungen Teil 1

Heute möchte ich euch wie versprochen ein paar Bücher vorstellen, in denen Essstörungen eine Rolle spielen. In den letzten Jahren habe ich einiges an Büchern zu dem Thema gelesen, manche gut, andere eher schlecht. Doch ich finde es immer wieder interessant, die Geschichten anderer zu hören, wie sie mit ihrer Krankheit umgegangen sind und wie sie es (im besten Fall) wieder da raus geschafft haben.

"Lebenshungrig" von Laura Pape
"Lebenshungrig" war das allererste Buch über Essstörungen, das ich je gelesen habe. Ich kann mich noch ganz genau an den Tag erinnern, an dem ich dieses Buch gekauft habe und wie sehr es mich motiviert hat. Mit 17 Jahren beschließt Laura mit ihrer Freundin, eine Diät zu machen, und die beiden machen daraus mehr oder weniger einen Wettbewerb: Wer nimmt am schnellsten ab? Laura gewinnt, doch verfällt nach kurzer Zeit wieder in alte Gewohnheiten, sodass die Kilos wieder drauf sind. Erneut beschließt sie, abzunehmen, doch diesmal greift sie zu extremeren Methoden und rutscht in eine Essstörung. Sie wird in eine Klinik eingewiesen und lernt langsam wieder, normal zu essen. Doch wie sie später merkt, ist es mit einem gesunden Gewicht noch nicht getan: zurück zu Hause, in der "Normalität", muss sie weiter kämpfen und schafft es schließlich, den Kampf gegen die Magersucht zu gewinnen. Besonders schön fand ich an dem Buch, dass auch Freunde und Familienmitglieder einige Zeilen geschrieben haben und somit noch ein paar weitere Blickwinkel auf Lauras Krankheit geben, wie sehr diese auch Lauras gesamtes Umfeld beeinflusst hat.
Als "Einstiegslektüre" finde ich dieses Buch perfekt - es lässt sich sehr einfach und schnell lesen, die Handlung ist leicht zu verfolgen. Und das beste an dem Buch ist meiner Meinung nach, dass nicht nur die Krankheit an sich ins Licht gerückt wird, sondern auch der harte Weg da raus - genau das fehlt nämlich in den meisten Büchern. Auch für Angehörige ist dieses Buch sehr zu empfehlen.


"Dein Leben hat Gewicht" von Beke Worthmann
Dieses Buch ist etwas anders, da hier elf Betroffene ihre Erfahrungen und Geschichten in ein Buch gepackt haben. Jede einzelne Geschichte ist ganz individuell, was ich so besonders an dem Buch finde, denn es zeigt, dass jede Essstörung eben anders ist. Bei jedem sind die Ursachen verschieden, die Verhaltensweisen und auch die Therapiemethoden, die bei einem anschlagen. Unter den elf Betroffenen sind auch zwei Jungs, die ihre Erfahrungen schildern, was ich ebenfalls ziemlich gut finde, da immer noch dieses Vorurteil in unserer Gesellschaft herrscht, dass nur Frauen und Mädchen an Essstörungen erkranken.
Da es schon eine Weile her ist, dass ich das Buch gelesen habe, kann ich mich nun fast kaum noch an die einzelnen Geschichten erinnern. Doch ich kann sagen, dass es mich nicht so sehr begeistert und motiviert hat wie z.B. "Lebenshungrig". Denn in den Geschichten spielt mehr die Krankheit als der Weg da raus eine Rolle.


"Kontrolliert außer Kontrolle" von Hanna-Charlotte Blumroth vom Lehn
Ich glaube, dieses Buch gehört mit zu den bekannteren dieser Sorte. In diesem gibt Hanna-Charlotte einen Einblick in ihre Magersucht. Das Buch ist etwas schwerer verdaulich, da sehr genau die krank- und zwanghaften Gedanken bei dieser Krankheit beschrieben werden - was es wiederum zu einer sehr besonderen Lektüre macht. Die Autorin erzählt davon, wie sie in die Magersucht reingerutscht ist, was für Streitereien und Probleme diese in der Familie ausgelöst haben und wie sehr einen die Krankheit zugrunde richtet.
Ich muss sagen, das Buch war nicht ganz ohne. Es kann für viele triggernd sein, da teilweise die Magersucht "verherrlicht" wird und man merkt halt, dass Hanna die Krankheit nicht richtig loslassen kann. Das Buch endet nicht grade positiv, doch das zeigt eben auch, dass mit Essstörungen nicht zu spaßen ist und diese lebenslang ein Thema bleiben können. "Kontrolliert außer Kontrolle" würde ich persönlich weniger den Betroffenen selbst, sondern mehr den Angehörigen einer erkrankten Person empfehlen, da es wirklich einen sehr detaillierten Einblick in die Gedankenwelt gibt. Das kann helfen, die Krankheit besser zu verstehen.


"Als ich verschwinden wollte" von Carina Lechner
Dieses Buch habe ich erst vor kurzem gelesen und habe euch davon schon ein bisschen berichtet. In diesem geht es um Carinas Essstörung und wie sie es aus dieser mithilfe ihres Glaubens geschafft hat.  Teilweise habe ich mich sehr mit ihrer Geschichte identifizieren können und ich fand es daher sehr interessant zu lesen. In ihren Worten findet sich viel Stärke, was ich so schön an dem Buch fand, sowie auch die einzelnen inspirierenden Zitate zwischendurch. Zwar muss ich sagen, dass das Buch ruhig etwas umfassender hätte sein können (es ist nur 147 Seiten lang und die Schrift ist sehr groß), doch vielleicht ist gerade das von Vorteil, weil alles so auf den Punkt gebracht ist. Wer nicht unbedingt offen für Gott und Glauben ist, dem würde ich das Buch nicht empfehlen, doch für Betroffene kann es sehr motivierend sein.


"BrainwashED" von Elisa Oras
Dieses Buch tanzt etwas aus der Reihe, da es mehr um die Wissenschaft hinter Essstörungen und Recovery geht. Zudem ist es nur in englisch erhältlich und daher nicht für jeden verständlich. Elisa Oras hat einen Kanal auf YouTube, wo sie hilfreiche Videos rund um das Thema Essstörungen veröffentlicht, sowie eine Website und bietet online Coachings an. In dem Buch beschreibt sie, wie Essstörungen ausgelöst werden, was für Folgen diese haben und erklärt ausführlich, wie man seine Gesundheit wiedererlangen kann. Sie bezieht sich dabei zu einem Großteil auf die Minnie Maud Methode. Wem diese also zusagt oder wer mehr über die wissenschaftlichen Aspekte einer Essstörung erfahren will, dem kann ich dieses Buch empfehlen.


"Der Junge, der Äpfel liebte" von Amanda Webster
In diesem Buch berichtet Amanda Webster von der Essstörung ihres Sohnes Riche und wie seine Krankheit das gesamte Leben der Familie beeinflusst hat. Ich fand es besonders interessant, da es zum einen mal um einen männlichen Erkrankten im jungen Alter ging und es aus der Perspektive der Mutter geschrieben wird, nicht vom Erkrankten selbst. Das war für mich sehr hilfreich, da ich so mitbekam, was meine Mutter eigentlich über meine Krankheit denkt und fühlt, dass es nicht nur mich sondern auch alle um mich herum mit (negativ) beeinflusst. Meiner Mutter selbst hat das Buch auch sehr gefallen, weil sie gemerkt hat, dass es nicht nur ihr so geht mit ihren Gedanken um die Krankheit und den vielen Selbstvorwürfen. Zudem hat das Buch ein Happy End, was nochmal zusätzlich motiviert. Daher kann ich das Buch sowohl den Betroffenen als auch allen Angehörigen empfehlen.


Teil 2 folgt demnächst. Zum Schluss möchte ich nur noch erwähnen, dass solche Bücher mit Vorsicht zu genießen sind, da sie teilweise triggern können - Gedanken und Verhaltensweisen werden ausführlich beschrieben und Zahlen genannt, womit nicht jeder unbedingt gut klar kommt.

Monatsrückblick September

Wo ich gewesen bin: Weggefahren bin ich nicht im September, ich war nur in meiner Heimatstadt unterwegs. Aber selbst dort bin ich etwas rumgekommen, war oft in der Stadt und auch mal mit einer Freundin in einem wunderschönen, großen Park, den ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr besucht habe.

Was ich gemacht habe: Wie oben schon erwähnt, war ich oft in der Stadt und habe das ein oder andere Mal auch was gekauft - sowohl ein Buch als auch Kosmetik und Klamotten. Dann hatte ich einige Termine, z.B. bei der Ernährungsberatung, beim Zahnarzt und auch bei einer Therapeutin zum vorstellen. An einem Wochenende war ich ganz allein zu Hause, da meine Eltern und Siggi zu einer Veranstaltung übers Wochenende wegfahren mussten. Dieses habe ich zum Glück gut überstanden, ohne dass irgendwelche blöden Gedanken aufkamen. Ich habe ein paar neue Rezepte ausprobiert und mich mal wieder ans backen rangetraut. Ansonsten habe ich auch fleißig bei Instagram Posts hochgeladen und bin durch den Account mit ein paar ganz lieben Menschen in Kontakt gekommen, wofür ich sehr dankbar bin.

Meine kleine Shopping-Ausbeute: die Handcreme "Handy Gurugu", meine absolute Lieblingshandcreme, und die Gesichtsmaske "Rosy Cheeks" - beides natürlich vegan :)
Übrigens gab es die Maske gratis, da ich 5 leere Pötte von Lush hatte und da kann man die gegen eine Maske eintauschen - ziemlich coole Aktion, die auch der Umwelt zugute kommt!
Was ich gelesen habe: Anfang des Monats habe ich "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ausgelesen. Das Buch ist unglaublich ergreifend, fesselnd und berührend. Es handelt von Louisa, die einen Job als Pflegerin annimmt, bei dem sie Will kennen und lieben lernt. Will ist aufgrund eines Unfalls am Rollstuhl gefesselt und kann sich so gut wie gar nicht von selbst bewegen, er braucht rund um die Uhr Hilfe von außen und macht mit seinen Launen anderen das Leben schwer. Doch seit Louisa in sein Leben getreten ist, ändert sich sein Leben schlagartig. Die Geschichte ist wirklich wundervoll, weder schnulzig noch zu dramatisch. Nicht umsonst ist es ein Bestseller! Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen, genauso wie den gleichnamigen Film.
Des Weiteren habe ich "Das Robbins PowerPrinzip" von dem Life-Coach Anthony Robbins angefangen zu lesen. Ich würde es unter der Kategorie "Ratgeber" ordnen, denn in dem Buch erfährt man, wie man sein Leben in die Hand nimmt. Es enthält unglaublich viele hilfreiche Ratschläge und inspirierende Geschichten sowie zahlreiche Techniken, die einem dabei helfen, seine Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen, sprich sein ganzes Leben in den Griff zu bekommen. Auch wenn ich es noch nicht durchgelesen habe, kann ich dieses Buch bereits jedem empfehlen, der mehr auf diesem Gebiet erfahren möchte.



Was ich gesehen habe: Zum einen die Doku "Tony Robbins: I am not Your Guru", welche mich auch zum Kauf des vorher erwähnten Buches verleitet hat, sowie "Happy", in der die Hintergründe eines glücklichen Lebens erforscht und beleuchtet werden. Beide haben mich sehr inspiriert und motiviert, mein Leben zum positiven zu ändern - ich kann sie also jedem empfehlen! Dann habe ich noch "Bob, der Streuner" angeschaut. Den Film habe ich bereits im Kino gesehen, doch diesmal wollte ich ihn zusammen mit meinen Eltern anschauen, die, so wie ich, sehr begeistert von dem Film und der Geschichte waren. Schon das Buch hat mir sehr gefallen und der Film wurde auch fast perfekt umgesetzt. Garantiert der passende Film für Tierfreunde, vor allem die Katzenliebhaber unter uns :)
Bildquelle
Erkenntnis: Durch das Buch "Das Robbins PowerPrinzip" ziemlich viele, die ich hier unmöglich alle nennen kann. Tony Robbins hat mich in diesem Monat echt inspirieren und motivieren können. Und eine Freundin, die ich über Instagram kennengelernt habe, hat mir auch sehr oft die Augen öffnen können in letzter Zeit. Ich habe bemerkt, wie viel ich noch an mir zu arbeiten habe und weiß nun, was ich noch an mir und meinem Leben ändern muss, um in Sachen Gesundheit und Lebensfreude ein Stückchen weiter zu kommen. Vor allem ist mir klar geworden, dass ich nicht alles von äußeren Umständen abhängig machen kann, denn ich kann diese nicht kontrollieren. Was ich dagegen kontrollieren kann, ist wie ich auf diese äußeren Umstände reagiere. Und auch, dass ich kein Glück im Außen finde. Glücklich sein ist eine Entscheidung, die ich jederzeit treffen kann, egal in was für einer Situation ich mich befinde.

Mein momentanes Lieblingszitat (Bildquelle)
Bin ich meinen Zielen näher gekommen: Ja, ich bin schon der Meinung, dass ich etwas vorangekommen bin. Ich bin mehrere Male aus meiner Komfortzone getreten und habe mir Dinge bewusst gemacht, die mir helfen werden, meine Ziele zu erreichen. Vielleicht mögen das nur kleine Schritte sein, doch auch diese werden mich voran bringen.

Was hat mich glücklich gemacht: Ein Shoppingtrip durch die Stadt mit meinem Bruder und seinen Freunden. Da habe ich mich wirklich mal normal und sorgenfrei gefühlt, viel lachen und die Zeit vergessen können. Aber auch meine Instagram Bekanntschaft konnte mir schon mehrere Male den Tag versüßen. Es tut so gut, sich mit jemandem austauschen zu können, der ähnliches wie du selbst durchgemacht hat. Also konnten mich vor allem andere Menschen in diesem Monat glücklich machen - was gibt es schöneres als das Gefühl, tolle, aufmerksame Freunde in seinem Leben zu haben?


Der September war zum Teil ein auf und ab der Gefühle. Mal ging es mir extrem gut, dann war mir mal wieder zum heulen zumute. Vielleicht kennt ihr das auch, dass man selbst ein bisschen betrübter wird wenn es draußen dunkler und kälter wird. Bestimmt hat auch das zu dem Gefühlschaos beigetragen. Doch es gibt ebenfalls viele Dinge am Herbst und Winter, auf die ich mich schon freue oder die ich bereits jetzt genieße, wie z.B. Heißgetränke trinken (Pumpkin Spice Latte und heiße Schokolade!), große, gemütliche Pullis tragen und dem Regen zuhören, wie er ans Fenster klopft. Ich hoffe, ihr hattet einen erlebnisreichen Monat hinter euch und dass ihr gut in den Oktober gestartet seid!

Monatsrückblick August

Wo ich gewesen bin: Zum einen war ich im Urlaub an der Ostsee und habe viele verschiedene Orte wie Kühlungsborn, Warnemünde, Scharbeutz und so besucht. Auch wenn der Urlaub etwas nervenaufreibend für mich war, hatte ich ihn genossen. Vor allem der Shoppingtrip in Hamburg war schön, da auch das Wetter gestimmt hat und ich ein paar coole Dinge ergattern konnte. Doch zu Hause in meiner Heimatstadt fühle ich mich immer noch am wohlsten und ich bin froh, wieder zurück zu sein!

Was ich gemacht habe: Viel fotografiert. Irgendwie habe ich es wieder für mich entdeckt. Jahrelang lag meine Spiegelreflexkamera unbenutzt im Regal rum und jetzt vergeht beinahe kein Tag mehr, an dem ich sie nicht benutze. Es ist so interessant und spannend, die perfekten Bilder und Perspektiven auf einem Foto festzuhalten. Man nimmt dadurch auch seine Umgebung viel bewusster wahr.


Was ich gelesen habe: Also zu Ende gelesen habe ich das Buch "Wüstenblume", die Geschichte von Waris Dirie. Eines Tages ist sie als Kind von zu Hause weggelaufen, von ihrem Nomadenleben in Somalia, kam nach London und ist dort, nach einigen Höhen und Tiefen, zum erfolgreichen Model geworden. Das Buch lässt sich einfach lesen und das Erzählte kann man gut nachempfinden. Ich liebe das Buch, da es einen Einblick in ein Leben gibt, von dem ich zuvor noch nicht viel wusste, es holt einen auf den Boden der Tatsachen zurück und zeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man es nur will. Gekommen bin ich auf das Buch, als ich eines Abends im Fernsehen einen Teil des gleichnamigen Films gesehen habe. Den muss ich mir unbedingt nochmal komplett ansehen, denn Diries Geschichte ist echt beeindruckend und regt zum nachdenken an.
Angefangen habe ich auch noch "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes, was glaube ich sehr viele bereits kennen, spätestens nachdem der Film zum Buch erschienen ist. Ich habe mich eine ganze Weile lang davor gedrückt, das Buch zu lesen, was ich jetzt im Nachhinein bereue, denn es ist einfach nur wundervoll. Sowohl die Geschichte an sich als auch wie alles geschrieben ist. Wenn ich das Buch durchgelesen habe, werde ich mehr darüber sagen.



Was ich gesehen habe: Neben dem Film "Beim Leben meiner Schwester" (auch sehr zu empfehlen, selbst wenn sich Buch und Film ziemlich doll unterscheiden) eigentlich nur Winx Club auf Netflix (oh ja, und da ist es egal, wie alt ich bin - das musste mal sein) und viele Youtube Videos. Hier mal meine momentanen Favoriten: Joannas Essentials (Naturkosmetik, bewusster leben und Ernährung), Glücksdetektiv (glückliches Leben) und Ich will leben (Themen wie Essstörungen und andere psychische Probleme).

Erkenntnis: Dieser Moment, jetzt gerade, ist alles, was wir haben. Zu oft sind wir in Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft verstrickt, anstatt sich voll und ganz auf den jetzigen Moment zu fokussieren. Dabei nützt es einem gar nichts, an gestern oder morgen zu denken, denn wir können weder die Vergangenheit ändern noch die Zukunft genau vorhersehen oder beeinflussen. Das beste, was man tun kann, ist sich dem Moment voll bewusst zu sein: wahrnehmen, wie man sich fühlt, was man sieht, riecht oder schmeckt und das schöne in allem sehen. Das empfinden ich als einen wichtigen Schritt zum Glück.
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Bin ich meinen Zielen näher gekommen: Ja, zumindest einen kleinen Schritt. Ich habe an meinem Essverhalten gearbeitet, mehr über mich gelernt und bin ein paar Mal aus meiner Komfortzone getreten. Es geht langsam voran.

Was hat mich glücklich gemacht: Einerseits das fotografieren, andererseits meditieren. Das sind Tätigkeiten, bei denen ich voll im Jetzt sein und alles um mich herum ausblenden kann. Dabei konzentriere ich mich jeweils nur darauf, den perfekten Schnappschuss zu bekommen, oder meinen Atem zu beobachten. Danach fühle ich mich wie ein neuer Mensch und sehe die Welt mit ganz anderen Augen.
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Vielleicht war mein August nicht der spannendste, doch trotzdem habe ich viele Erinnerungen und Erkenntnisse in diesem Monat gesammelt, wofür ich dankbar bin. Würde mich freuen, auch von euch zu hören, wie euer August so war, was ihr erlebt, gemacht oder gelesen habt. Und natürlich wünsche ich euch allen einen wunderschönen September - lasst uns die letzten paar Sonnenstrahlen genießen und uns so langsam auf den bunten Herbst vorbereiten.

Buch Rezension: Das Leben ist nicht Extra Small

Heute mal ein Post auf deutsch, da das Buch, das ich vorstelle, auch nur in deutsch erhältlich ist. Es geht um "Das Leben ist nicht Extra Small" von Birte Jensen, die von ihrer Erfahrung mit der Magersucht sowie ihrem Weg zur Gesundheit berichtet.
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Klappentext
Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen ausgelesen, hätte es aber genau so gut auch in nur einem Tag tun können, da es mich so in seinen Bann gezogen hat. Man will es wirklich nicht aus der Hand legen und immer weiter lesen. Aber da ich wenigstens ein paar Tage von dem Buch haben wollte, habe ich mir immer ein paar Seiten "aufgespart". Insgesamt hat es ca. 200 Seiten, die sich in 5 Kapitel aufteilen so wie einem Vor- und Schlusswort.

Anfangs beschreibt sie ihren Weg in die Krankheit: Birte entschließt sich im Alter von 16 Jahren, eine Diät zu machen und abzunehmen, nachdem sie ihr Gewicht auf einem Anmeldebogen für die Skifreizeit der Schule angeben muss. Sie schummelt ihr Gewicht ein paar Kilo runter und nimmt sich fest vor, das angegebene Gewicht binnen weniger Monate auch zu erreichen. Außerdem fängt sie an, viel Sport zu machen, fährt oft mit dem Fahrrad und meldet sich später im Fitnessstudio an. Ihr Ziel erreicht sie schließlich, doch mit dem abnehmen will sie nicht aufhören - die Magersucht hat sich in ihr Leben geschlichen und zwingt sie, weiter zu hungern und Gewicht zu verlieren. 
Für ihre Gewichtsabnahme bekommt sie von Freunden und Familie zu Beginn noch Zuspruch und Komplimente; keiner ahnt etwas davon, in was Birte da hineingerutscht ist. Als sie weiter abnimmt und ihre Eltern eine Veränderung ihres Essverhaltens bemerken, sprechen diese sowie auch ihre Freunde und Lehrer Bedenken aus. Vor allem während eines Besuchs ihrer alten Gastfamilie in Spanien wird ihr Problem für Birtes Familie offensichtlich, denn sie gönnt sich kaum einen Happen des leckeren spanischen Essens, das Birte viel zu fettig ist. Ihre Eltern werden zunehmend besorgter und schalten sowohl einen Arzt als auch einen Therapeuten ein, um ihrer Tochter zu helfen. Auch Birte selbst bemerkt ab einem bestimmten Gewicht, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie kann nicht mehr mit abnehmen aufhören, obwohl die gesunde Seite in ihr weiß, dass sie schon dünn genug ist. Die kranke Seite in ihr, die Magersucht, gewinnt Überhand. Kalorien, essen bzw. nicht essen und Sport bestimmen ihr Leben.
So beschließt Birte mit Zähneknirschen, sich ihrem Problem zu stellen. Sie geht zur Therapie sowie regelmäßig zum Arzt. Zu Hause herrschen, damit Birte wieder zunimmt und gesund wird, ähnlich strenge Regeln wie in einer Klinik. Es ist ein Kampf, sowohl zwischen Birte und ihren Eltern, als auch zwischen den Stimmen in Birtes Kopf: der gesunden und der kranken Seite. Als Ansporn dient ihr ein Urlaub allein mit ihrer Mutter, für den sie allerdings ein bestimmtes Gewicht erreichen muss.
Birte traut sich immer mehr zu im Bezug aufs essen. Sie geht oft mit ihrer Freundin Meike frühstücken und arbeitet eine Liste mit ihren "Fearfoods" nach und nach ab. Ihr Abi schafft sie, trotz des ganzen Stress wegen der Krankheit und der Bedenken der Lehrer. Und ihr Gewicht, dass sie für den Urlaub mit ihrer Mutter haben soll, erreicht sie schließlich auch.
Es dauert noch einige Zeit und den ein oder anderen Rückschlag, bis sich Birte wirklich als gesund bezeichnen kann, aber sie schafft es schließlich aus den Klauen der Magersucht mithilfe ihrer Familie, Freunde und ihrem Therapeuten.

Quelle
Das Buch ist wie ein Tagebuch geschrieben. Es kommen ebenfalls ihre Freundinnen, Eltern und Lehrer, die einen Blick als Außenstehender auf Birte geben, zu Wort. Zum Schluss gibt sie Betroffenen hilfreiche Ratschläge, wie sie es aus der Magersucht geschafft hat.

"Das Leben ist nicht Extra Small" ist ein interessantes und aufschlussreiches Buch, das einen Einblick in das Leben einer Magersüchtigen bietet. Es lässt sich sehr leicht und flüssig lesen, sodass man mit dem Buch schon in kurzer Zeit durch ist. Ich finde es sehr schön, dass Birte Jensen nicht nur ihren Abrutsch in die Krankheit beschreibt, sondern auch ihren Weg zur Gesundheit. Aus meiner Sicht fehlt das nämlich in vielen Büchern über Essstörungen: es wird nur beschrieben, wie schlimm die Krankheit ist, aber nicht, wie schwer es ist, da wieder rauszukommen. Meist enden diese Bücher auch sehr negativ, doch das ist hier nicht der Fall. Es motiviert Betroffene, dass man es aus der Krankheit schafft und wieder gesund werden kann. Mir persönlich hat es an einigen Stellen die Augen geöffnet, wie belastend so eine Situation auch für Angehörige sein kann, und es hat mir gezeigt, an welchen Stellen ich in meiner Recovery noch arbeiten muss.
Allerdings muss ich noch sagen, dass es an der ein oder anderen Stelle etwas "triggernd" für manche sein könnte. Es werden oft Zahlen angegeben, vom Gewicht hin bis zu Kalorienangaben. Auch wird man manchmal, als Betroffene, in schlechte Zeiten zurückgeholt und ich habe mich selbst z.B. auch dabei erwischt, wie ich meine mit Birtes Geschichte verglichen habe. Deswegen finde ich es ganz wichtig, das Buch auch bis zum Schluss zu lesen! Dann bekommt man nämlich nicht nur ihren Abrutsch mit, sondern auch, wie gut es ihr wieder geht, nachdem sie sich ihrer Krankheit gestellt hat und gesund geworden ist.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, das Buch zu lesen, egal ob man etwas mit Essstörungen selbst zu tun hat oder sich nur darüber informieren möchte. Ich würde es jeder Zeit wieder lesen können, so gut hat es mir gefallen!

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie fandet ihr es? Könnt ihr weitere Bücher über das Thema empfehlen?

Essen ist Medizin

Ich weiß noch, wie ich mir am Anfang meiner Genesung so viele Gedanken darum gemacht habe, wieviel man essen sollte, um gesund zu werden. Tä...